Rentner stimmen überdurchschntittlich ab.
Rund eine Woche nach der Volksabstimmung über die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» hat Rent a Rentner die eigenen Mitglieder gefragt, ob und wie sie abgestimmt haben. Die Resultate waren überraschend – auch für uns.
Ginge es nach unseren Rentnerinnen und Rentnern, läge die Stimmbeteiligung bei sagenhaften 97,7 Prozent. Zum Vergleich: Landesweit schleppten sich am 14. Juni 2026 gerade einmal 58,9 Prozent an die Urne. Und das galt schon als Traumwert.
Nur 2,3 Prozent liessen den Zettel liegen. Politikmüde? Von wegen. Diese Generation stimmt ab, wenn der Rest des Landes im Freibad liegt.
Fast alle per Post
Noch eine Zahl, die aufhorchen lässt: 90,5 Prozent gaben ihre Stimme brieflich ab. Der Gang zur Urne am Sonntagmorgen? Praktisch ausgestorben. Wer die Generation 60+ erreichen will – Politik, Behörden oder Marken – sollte das wissen.
Knapp, aber alles andere als einig
Und das Resultat? 52,8 Prozent sagten Ja zur Initiative, national waren es nur 45,2 Prozent. Unsere Leute standen dem Anliegen also näher – ein geschlossenes Lager sind sie deswegen noch lange nicht. Die Kommentare zeigen es:
«Wachstum ist per se nicht nur positiv. Ob In- oder Ausländer ist eigentlich egal. Mehr Qualität statt Quantität.»
«Die Jungen bestimmen ihre Zukunft. Evtl. müssten wir Alten mehr Toleranz anderem Denken entgegenbringen.»
Zur Einordnung: ein Stimmungsbild von rund 209 Mitgliedern, nicht repräsentativ für die ganze Schweiz. Die Botschaft bleibt: Die Generation 60+ hat eine Meinung – und den Willen, sie an der Urne zu hinterlassen. Man muss nur fragen.
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